Air Berlin macht trotz Sparprogramm weiter Verlust

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Donnerstag, 15. August 2013
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Die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands schreibt trotz ihres Sanierungsprogramms “Turbine” weiter Rote Zahlen. Zwar wurde im Verlauf des zweiten Quartals 2013 der Verlust eingedämmt, das Minus beim Eigenkapital hat sich dennoch mehr als verdoppelt. Die Auslastung der Flugzeuge stieg an, dies reichte jedoch nicht zur Erzielung eines operativen Gewinns. Das Managment erhofft sich vom laufenden dritten Quartal, mit der Hauptferienzeit das wichtigste Geschäftsquartal, einen Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung bei Air Berlin.

Man sei zuversichtlich, dass “Turbine” im Laufe des Jahres seine volle Wirkung entfaltet. Durch das Sparprogramm sollen in diesem Jahr 200 Millionen Euro eingespart werden. Die Erreichung der Geschäftsziele sei aber aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Eintrübung und dem Marktumfeld zunehmend anspruchsvoll zu realisieren, wie Wolfgang Prock-Schauer, der neue CEO von Air Berlin, mitteilte. Trotz der Schwierigkeiten sei man aber zuversichtlich, dass Gesamtziel zu erreichen.