Flüge mit Billigfliegern werden immer teurer

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Dienstag, 6. Mai 2014
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Die zahlreichen Billigflieger in Deutschland sind im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich teurer geworden. Die Durchschnittspreise lagen zuletzt zwischen 70 und 160 Euro. Grund ist, dass die Anbieter von Billigflügen ihre äußerst günstigen Ticketpreise aus den Gründungszeiten der Billigflug-Branche nicht mehr länger halten können.

Ein Drittel der Kunden nutzen Billigflieger

In Deutschland können Reisende auf über 460 Strecken mit einem sogenannten Billigflieger abheben und landen. Das sind 40 Strecken mehr als noch im Vorjahr. Im europaweiten Luftraum kommen die Billigflieger auf einen Anteil von 27% in Sachen Starts und Landungen, im Vergleich zu den regulären Airlines. Im letzten Jahr buchte ein knappes Drittel aller Flugreisenden hierzulande bei einem Billigflug-Anbieter. Der Marktanteil der Billigflug-Branche in Deutschland liegt derzeit bei circa 33%.

Der größte Billigflieger auf dem deutschen Markt ist mit über 1700 Starts und Landungen pro Woche die Air Berlin. Die Lufthansa mit Germanwings liegt mit 1200 Starts und Landungen pro Woche auf Platz 2 und hat damit kürzlich aufgeholt. Die Lufthansa hatte letztes Jahr den innerdeutschen und europäischen Flugverkehr größtenteils auf Germanwings verlagert.