Sonder- und Sportgepäck

Wer beispielsweise sperriges Sport- oder Musikequipment mit in den Urlaub nehmen will, sollte sich zuvor unbedingt über die Bestimmungen bezüglich Sport- und Sondergepäck informieren – denn die Mitnahme von Sondergepäck ist in der Regel kostenpflichtig. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten der Flugzeug-Laderäume muss man die Mitnahme von Sondergepäck ab einem gewissen Gewicht bei vielen Fluggesellschaften zudem bereits im Vorfeld anmelden.

Medizinisches Gepäck und Kinderwagen

Rollstühle, medizinisches Übergepäck, wie Beatmungsgeräte, Gehilfen und Inhalatoren sowie Kinderwagen für Kleinkinder sind häufig von den Extragebühren ausgenommen – zumindest bis zu einem gewissen Gewicht. Da sie für die jeweiligen Personen im Urlaub unabdingbar sind, machen die Airlines aus Servicegründen bei diesen Gegenständen eine Ausnahme. Bei den medizinischen Gepäckstücken sollte man jedoch immer begründen können, warum man das Gepäck benötigt.

Musikinstrumente

Besondere Regelungen gelten auch für Musikinstrumente. Diese können bei den meisten Airlines nur als Gepäck aufgegeben werden, wenn sie maximal so groß sind, wie eine Gitarre und zudem in einem Hard-Case verpackt sind, sodass sie während des Flugs im Gepäckraum nicht beschädigt werden können. Größere Instrumente, beispielsweise Cellos, können häufig nur mitgenommen werden, wenn dafür ein Extra-Sitz in der Kabine gebucht wurde, wo das Instrument mit einem Gurt befestigt wird.

Sportgeräte

Sportgepäck kann bei den Fluggesellschaften häufig als Freigepäck angerechnet werden, wenn es zusammengerechnet mit dem Gewicht des Erstgepäckstücks nicht die Freigepäcksgrenze überschreitet. Wenn das Sportgepäck nicht zum Freigepäck zählt, sondern unter das Sondergepäck fällt, kommt der Preis für den Transport in der Regel auf die Größe des Gepäckstücks an. Aegan Airlines unterscheidet beispielsweise zwischen kleinem (Golfausrüstung, Skier) mittlerem (Fahrrad, Surfbrett) und großem (Kanu, Windsurfbrett) Sportgepäck.