Die Pandemie hat das globale Geschäft mit Flugreisen wahrscheinlich so hart getroffen wie kaum eine andere Branche. Bereits jetzt stehen viele Airlines vor dem Aus. Allerdings gibt es auch Chancen, wo andere scheitern.
Neben Airlines sind auch Fluggäste von der Corona-Pandemie schwer betroffen: Was ist mit einer Entschädigung bei Flugausfall wegen Corona und welche Bedingungen gelten bei neuen Flugbuchungen? Wir klären auf!
Bedingt durch die Corona-Pandemie kam es in den vergangenen Monaten bei diversen Airlines zu einer großen Stornierungswelle. Während manche Fluggesellschaften mit der Auszahlung der Gelder schnell waren, haben einige andere Airlines ihren Kunden noch heute nicht das Geld für die stornierten Flugtickets zurückerstattet. Nun schreitet das Luftfahrt-Bundesamt ein.
All jene, die in einem gewissen Zeitraum ihren Flug bei Ryanair storniert haben, können jetzt aufatmen. Die irische Fluggesellschaft zeigt sich ihren Kunden gegenüber kulant. Was Ryanair-Kunden diesbezüglich genau erwartet, lesen Sie hier.
Verspätet sich ein Flug um eine bestimmte Zeit, haben Fluggäste ein Recht auf Entschädigungszahlungen. Auch, wenn es in der EU klare Regelungen für Fluggastrechte gibt, halten sich manche Fluggesellschaften nicht an diesen Gesetzeslinien.
Die Wichtigkeit des Klimaschutzes ist heute fast allen Menschen bewusst. Auch die Bundesregierung hat darum reagiert und im Rahmen des Klimaschutz-Pakets konkrete Klimaschutzmaßnahmen auf nationaler Ebene getroffen. Eine Konsequenz des Pakets ist, dass Fliegen ab Anfang 2020 teurer werden soll.
Fluggäste sollten in Zukunft noch besser als bisher darauf achten, rechtzeitig am Flughafen einzuchecken, um ihren Flug nicht zu verpassen. Nach einem kürzlich ergangenen Urteil bekommen Passagiere nämlich keinen Schadensersatz, wenn sie aufgrund eines zu späten Check-ins nicht rechtzeitig am Flugsteig zum Boarding erscheinen.
Wer für den kommenden Sonntag (20.10.) einen Lufthansa-Flug von Frankfurt oder München aus gebucht hat, sollte sich auf Verspätungen und Ausfälle einstellen. Die Gewerkschaft der Flugbegleiter (UFO) hat für den Tag einen Warnstreik ausgerufen. Alle geplanten Flüge sollen jedoch stattfinden.
Inzwischen gibt es erste Angaben dazu, wie die im Rahmen des Klimaprogramms der Bundesregierung geplante Ticketsteuererhöhung genau aussehen soll. So soll nach einem Entwurf des Finanzministeriums die Steuer auf Flugtickets je nach Strecke um rund 3 bis 17 Euro pro Ticket steigen.
Die nächste Fluggesellschaft ist pleite. Adria Airways meldete am 30. September Insolvenz an. Nachdem man zunächst einige Flüge aus finanziellen Gründen ausgesetzt hatte, bleibt die Airline jetzt ganz am Boden.