Hilfe! Wenn das Gepäck „auf Reisen“ geht!

Gepäckförderband
Wenn das Gepäckband leer bleibt, ist der Infoschalter der Airline die erste Anlaufstelle.

Verlustmeldung bei der Airline aufgeben!

Ist das Gepäck bei Flugreisen nicht am Zielort angekommen gilt: Ruhe bewahren und „auf die Suche“ nach den Koffern zu gehen. Der erste Weg ist üblicherweise zum Informationsschalter der Fluggesellschaft, wo meist eine schriftliche Verlustmeldung aufgegeben wird. Reisende sollten sich unbedingt eine Kopie davon geben lassen. Damit sich das Gepäck wiederfinden lässt, benötigt die Fluggesellschaft den Baggage Tag, das ist der Gepäckaufkleber vom Check-In, der meist auf das Flugticket geklebt wird. Und schon kann die Suche starten.

Erfreulicherweise taucht verlorenes Gepäck meist innerhalb von 24 Stunden wieder auf. Es können jedoch Kosten für den Reisenden entstehen, da kurzfristig Unterwäsche und Kosmetikartikel benötigt werden. Viele Airlines übernehmen die Kosten oder geben einen finanziellen Vorschuss, natürlich nur bei Vorlage der Originalquittung und wenn dazu eine Angabe bei der Verlustmeldung gemacht wurde. Es ist empfehlenswert, die Rückerstattung vorab mit der Fluggesellschaft zu klären, um im Nachhinein Ärger zu vermeiden. Zusätzlich sollte gefragt werden, wo das aufgefundene Gepäck abzuholen ist. Denn keine Airline ist verpflichtet, aufgefundene Koffer kostenfrei zuzusenden.

Schadensersatz für verlorenes Gepäck

Ein Gepäckstück gilt meist als verloren, wenn es auch nach drei Wochen nicht aufgetaucht ist. In den meisten Fällen muss die Fluggesellschaft, sofern diese einem Land angehört, dass das Montrealer Abkommen unterzeichnet hat, für den Schaden aufkommen. Allerdings liegt der Höchstbetrag bei etwa 1.000 Euro und der Reisende ist verpflichtet, den genauen Inhalt des Koffers anzugeben und einen geschätzten Wert zu nennen. Doch aufgepasst: Für Wertgegenstände wie Smartphones, Laptops, Kameras, Schmuck, wichtige Dokumente oder Schlüssel haftet die Fluggesellschaft nicht. All diese Dinge gehören daher ins Handgepäck.

Urlauber, die eine Pauschalreise gebucht haben, können zusätzlich beim Reiseveranstalter nach einer Reisepreisminderung fragen, wenn das Gepäck nicht mehr auffindbar ist.

Unser Fazit: Das Schlimmste verhindern!

Niemand ist dagegen geschützt, dass das Gepäck auf Reisen verloren geht. Und garantiert möchte auch niemand in diese Situation kommen. Ist es jedoch einmal zu diesem Horrorszenario gekommen, sollten Reisende möglichst ruhig bleiben und versuchen, alles mit der Fluggesellschaft zu klären.

Zusätzlich lässt sich das Schlimmste schon im Vorfeld verhindern, wenn Wertgegenstände wie Laptop, Smartphone, Schmuck oder Schlüssel direkt im Handgepäck untergebracht werden. Taucht das Gepäckstück wieder auf, lässt es sich leichter zuordnen, wenn ein Zettel mit Kontaktdaten im Koffer hinterlegt ist.

Zu guter Letzt: Kopf hoch, die meisten Koffer tauchen schon nach kurzer Zeit wieder auf. Dafür darf endlich einmal wieder geshoppt werden…

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